"Der Sozialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Mißtrauen einzuflößen. Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei: 'so viel Staat wie möglich' einfällt, so wird dieses zunächst dadurch lärmender als je: aber bald dringt auch das entgegengesetzte mit um so größerer Kraft hervor: 'so wenig Staat wie möglich'." Friedrich Nietzsche
Kennzeichen des Sozialismus
Der Frühsozialismus
Die sogenanne soziale Frage
Lenkungs- und Rechnungsprobleme
Sozialistische Schreckensherrschaften
Der Spätsozialismus
Sozialismus ist der Sammelbegriff für jene politischen Modelle, die das Kollektiv höher gewichten als das Individuum. Einem starken Staat wird die Aufgabe zugewiesen, die Beziehung der Menschen zueinander auf der Grundlage einer als Ganzheit gedachten Gesellschaft zu organisieren. Hauptziel der sozialistischen Politik ist die Umverteilung von oben nach unten. Die als ungerecht bezeichneten Ergebnisse des Marktes sollen auf politischem Wege korrigiert werden. Wer nicht mit dem Einkommen zufrieden ist, das er in freiwilligen Tauschbeziehungen erzielen konnte, muß Zwang anwenden. Aus dieser Perspektive ist es sinnvoll, das Kollektiv in den Vordergrund zu stellen, denn die Bezieher niedriger Einkommen stellen in jeder Gesellschaft eine Mehrheit dar.
Der moderne Sozialismus, mit dem wir uns hier beschäftigen wollen, betrat mit der Französischen Revolution von 1789 die geschichtliche Bühne. In der damals einsetzenden Industrialisierung erfuhr er seine endgültige Ausprägung als Interessenvertretung der Lohnarbeiter in der Industrie.
Nach eigenem Bekunden verfolgten die Revolutionäre von 1789 die Ziele:
Die Sozialisten spielten in der Französischen Revolution zwar eine wichtige Rolle, aber es gelang ihnen nicht, den französischen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen. Eine vollständige Machtergreifung durch die Sozialisten erfolgte erst in der Russischen Revolution von 1917. Der Zeitraum zwischen den beiden Revolutionen, in dem sich die Sozialisten auf die Machtübernahme vorbereiteten, ist die Epoche des Frühsozialismus.
Die sozialistischen Menschheitsbeglücker im Wartestand versuchten die Überlegenheit ihres Ideals zu beweisen, indem sie Gemeinschaften gründeten, in denen:
Robert Owen (1771-1858) hatte als Miteigentümer einer schottischen Baumwollspinnerei so viel Geld verdient, daß er erhebliche Mittel für seine sozialen Ideale aufbringen konnte. In 1825 kaufte Owen in den USA 8100 Hektar Land, um eine sozialistische Gemeinschaft zu gründen, die er New Harmony nannte. Am 4. Juli 1826 gab Owen seine eigene Unabhängigkeitserklärung ab. Er sagte sich los von "Private Property, Irrational Religion, and Marriage". In den nächsten zwei Jahren stellte sich heraus, daß New Harmony ein vollständiger Mißerfolg war, verursacht durch fehlende Buchführung, Betrug, Fehlplanungen und geringe Produktivität. Owen verlor bei diesem Experiment vier Fünftel seines Vermögens. Er gründete in Großbritannien und Mexiko noch weitere sozialistischen Gemeinschaften, die aber ebenfalls nur kurze Zeit bestanden.
Der französische Sozialreformer Charles Fourier (1772-1837) wollte die kapitalistische Wirtschaft durch Phalanstères (Phalangen) ersetzen, in denen circa 300 Familien nach sozialistischen Grundsätzen leben und arbeiten sollten. Fourier gründete 1832 seine eigene Phalanx. Seine Idee fand auch viele Nachahmer, so zum Beispiel in den USA die Gemeinschaften Trumbull Phalanx in Ohio, Modern Times in New York und Brook Farm in Massachusetts bei Boston. Alle diese Gründungen scheiterten nach wenigen Jahren. Stellvertretend für die anderen Phalangen steht Brook Farm, die vom Literaturkritiker George Ripley in 1841 geschaffen wurde. Die Gemeinschaft wurde von 20 Sponsoren finanziert, die alle das gleiche Stimmrecht hatten. Alle Mitglieder erhielten den gleichen Lohn und die gleiche Verpflegung. Brook Farm mußte 1847 geschlossen werden, da die Gemeinschaft zahlungsunfähig geworden war.
Die frühsozialistischen Experimente beweisen, daß der Sozialismus nicht einmal in einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter durchführbar ist. Dafür gibt es mehrere Gründe:
"I don't believe you'd ever have a reasonable standard of living under a communist system. There'd always tend to be shortages, because nobody would work hard enough. In the absence of a profit motive, everyone would become lazy, and rely on everyone else to do the work for him. Then, when things really got short, the inevitable result would be a series of murders and riots, since nobody would have any legal method of protecting the products of his own labour, especially as there wouldn't be any respect for authority, or I don't see how there could be, in a classless society." Thomas More
Der Gründungsmythos aller sozialistischen Organisationen lautet: der Kapitalismus des 19. Jahrhunderts habe die Arbeiter ausgebeutet, eine Verelendung der Lohnabhängigen sei eingetreten. Die sozialistischen Parteien und Gewerkschaften wären erforderlich gewesen, um eine materielle Besserstellung der Proletarier zu erkämpfen.
Tatsächlich lebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Mehrheit der Bevölkerung in großer Armut. Richtig ist auch, daß sich das Armutsproblem in den 1820er und 1830er Jahren verschärfte. Die Zahl der Armen nahm zu und man traf sie nicht nur auf dem Land, wo es sie schon immer gegeben hatte, sondern zunehmend auch in den Städten. Es stimmt auch, daß der Liberalismus für die Zuspitzung der Lage verantwortlich war, allerdings nur indirekt und in einer ganz anderen Weise, als die Sozialisten behaupten.
Um die damalige Situation verstehen zu können, müssen wir in das 18. Jahrhundert zurückgehen. Etwa ab 1750 begann die Bevölkerung Europas sprunghaft zuzunehmen. In den Jahrhunderten davor hatte sich die Einwohnerzahl kaum verändert. Der plötzliche Bevölkerungszuwachs überforderte die vorkapitalistische (Agrar-)Wirtschaft, die nicht in der Lage war, die neu hinzugekommenen Menschen zu ernähren. Das ist nicht erstaunlich, wenn man Tempo und Ausmaß der Bevölkerungsvermehrung betrachtet. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Gebiet des Deutschen Reiches von 1871.
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1700 | 16.000.000 |
| 1750 | 17.000.000 |
| 1800 | 24.500.000 |
| 1850 | 31.700.000 |
| 1900 | 50.600.000 |
| 1910 | 58.500.000 |
Die Liberalen haben durch die von ihnen durchgesetzte Bauernbefreiung die Bevölkerungsexplosion noch verstärkt. In Preußen wurde am 9. 10. 1807 die Erbuntertänigkeit (Leibeigenschaft) der Bauern aufgehoben und mit Wirkung ab Martini 1810 die Gutsuntertänigkeit abgeschafft, die bisher die Landbevölkerung an ihren Heimatort gebunden hatte. Die preußischen Reformen beschleunigten das Bevölkerungswachstum, weil die Bauern nun nicht mehr bei der Obrigkeit um die Erlaubnis bitten mußten, heiraten zu dürfen. Von dem neuen Recht auf Eheschließung wurde ausgiebig Gebrauch gemacht und demzufolge stieg auch die Anzahl der zusätzlich geborenen Kinder. Da es nun keine Fürsorgepflicht der Gutsherren für die freien Bauern gab und diese nicht mehr an ihr Heimatdorf gebunden waren, wie in den Zeiten der Gutsuntertänigkeit, suchte die landlose Landbevölkerung ein Auskommen in den Städten zu finden, wo man in der entstehenden kapitalistischen Industrie deutlich mehr verdienen konnte, als auf dem Land.
Franz Oppenheimer hat mit Recht darauf hingewiesen: die Armutsverhältnisse, für die der Kapitalismus verantwortlich gemacht wird, "waren nicht im mindesten Nova, sondern uralte Tatsachen; und sie waren nicht erst soeben in den Städten entstanden, sondern sie waren nur soeben auf dem städtischen Schauplatz erschienen." Infolge der Bauernbefreiung und der Freizügigkeit "ergoß sich mit einem Male diese ganze ungeheure Masse alten, aufgehäuften Elends über die Städte und ihre unglücklichen Bewohner." Der Liberalismus hat die Armut nicht geschaffen, sondern nur ihr Vorhandensein aufgedeckt. Der Kapitalismus hat das Massenelend nicht hervorgebracht, sondern von einer rückständigen Agrargesellschaft geerbt. Liberalismus und Kapitalismus waren nicht die Verursacher der Misere, sondern sie waren "die Kräfte des Segens", so Oppenheimer.
Dieses Urteil beruht auf der Tatsache, daß der Kapitalismus das Einkommen der Arbeiter beachtlich steigern konnte. Von 1850 bis 1914 verdreifachten sich die Reallöhne, obwohl sich die Bevölkerung in diesem Zeitraum verdoppelte. Auch in den anderen kapitalistischen Ländern verbesserte sich die Lage der Arbeiter. In Großbritannien wuchs von 1850 bis 1914 das Pro-Kopf-Einkommen um das 2,5-fache. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die deutsche Wirtschaft sogar dynamischer als die britische. In 1870 betrug das deutsche Sozialprodukt pro Kopf nur 57% des britischen Wertes, in 1914 lag es bereits bei 80%.
"Wenn 'der Kapitalismus das Proletariat geschaffen hat', hat er es dadurch geschaffen, daß er vielen Menschen die Möglichkeit gegeben hat, am Leben zu bleiben und Nachkommen zu haben." Friedrich von Hayek"Wenn wir fragen, was die Menschen der Moral der sogenannten Kapitalisten am meisten verdanken, so lautet die Antwort: nicht weniger als ihr Leben. Sozialistische Darstellungen, die die Existenz des Proletariats mit der Ausbeutung von Gruppen begründen, die vormals imstande gewesen wären, sich selbst zu erhalten, sind völlig aus der Luft gegriffen. Die meisten Einzelpersonen, aus denen sich heute das Proletariat zusammensetzt, hätten nicht existieren können, bevor Dritte sie mit Subsistenzmitteln versahen." Friedrich von Hayek
Lenkungs- und Rechnungsprobleme
Die Epoche des Hochsozialismus beginnt mit der Russischen Revolution von 1917 und endet mit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus des Ostblocks in 1989. In dieser Phase seines Lebenszyklus übte der Sozialismus nicht nur eine totalitäre Herrschaft in den damaligen kommunistischen Staaten aus, sondern er war auch die dominierende politische Kraft in den Wohlfahrtsstaaten des Westens, wo der Ausbau der Sozialstaates zu einer Staatsquote führte, die nur knapp unter dem Staatsanteil in den offen sozialistischen Staaten Osteuropas lag.
Noch kurz vor der Wende glaubten die meisten deutschen Politiker und Journalisten, daß dem Sozialismus die Zukunft gehöre. Die Implosion der kommunistischen Staaten kam für sie völlig unerwartet. Angesichts der Konstruktionsmängel des Sozialismus ist aber nicht das Scheitern seiner voll entwickelten Form erstaunlich, sondern eher seine Fähigkeit, trotz aller Gebrechen so lange am Leben zu bleiben.
Der Glaube an den Sozialismus ist religiösen Ursprungs und daher durch Erfahrungen kaum beeinflußbar. Der Mißerfolg der frühsozialistischen Gemeinschaften hat den revolutionären Eifer nicht gebremst. Wenn schon in kleinen, überschaubaren Gemeinschaften von Gleichgesinnten der Sozialismus mißlingt, wie soll er dann in der gesamten Gesellschaft gelingen? Wieviel Selbstüberschätzung gehört dazu, die umfasssende Leitung eines Staates für sich zu fordern, wenn man nicht einmal eine einfach strukturierte Gemeinschaft von wenigen Familien leiten kann?
Der Sozialismus im Besitz der Staatsmacht zeigt zusätzlich zu den Mängeln, die wir bereits im Abschnitt über den Frühsozialismus diskutiert haben, zwei weitere Fehler in seiner Konzeption, die seine Undurchführbarkeit begründen:
Die Sozialisten mißachten diesen Zusammenhang, indem sie den Wettbewerb durch ihr Diktat ersetzen. Sie sind überzeugt, daß einige Leute im Regierungsapparat mehr wissen als die Gesamtheit der Marktteilnehmer. Im real existierenden Sozialismus wurde der Markt ganz abgeschafft, im westlichen Wohlfahrtsstaat greift man in vielfältiger Weise in ihn ein, um die gewünschten Ergebnisse hervorzubringen. Dadurch wird der Gesellschaft eine suboptimale Lösung aufgezwungen.
"Aus einem gelenkten Prozeß kann nichts größeres entstehen, als der lenkende Geist voraussehen kann." Friedrich von Hayek"Daß in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform." Friedrich von Hayek
Der Wettbewerb liefert auch eine Lösung für das Problem, in einer nicht willkürlichen Weise eine Leistungselite zu finden.
"Wettbewerb ist nicht zuletzt eine Methode, einen bestimmten Geistestyp zu erzeugen: die Geistesart der großen Unternehmer würde nicht existieren, hätte es nicht die Umgebung gegeben, in der sie ihre Fähigkeiten entwickelt haben. Dieselbe angeborene Fähigkeit zu denken nimmt eine gänzlich verschiedene Wendung je nach der Aufgabe, die sie sich setzt." Friedrich von Hayek
Der real existierende Sozialismus der Ostblockstaaten hatte noch einen weiteren Konstruktionsmangel, der für sich allein genommen schon ausgereicht hätte, um dieses System zum Einsturz zu bringen. Da man den Markt zerstört hatte, gab es keine Möglichkeit einer rationalen Wirtschaftsrechnung. Nur auf einem freien Markt bilden sich durch das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage echte Preise, die die Knappheitsrelationen wirklichkeitsgetreu ausdrücken. Staatlich festgelegte Preise können diese Funktion nicht übernehmen. Deshalb ist eine sozialistische Wirtschaft blind, denn ihr fehlt die Möglichkeit einer realistischen Kosten- und Rentabilitätsrechnung.
"Die kapitalistische Wirtschaftsrechnung, die uns allein rationelle Produktion ermöglicht, beruht auf der Geldrechnung. Nur weil es für alle Waren und Dienstleistungen auf dem Markt Preise gibt, die in Geld ausgedrückt werden, können die verschiedenartigsten Güter und Arbeitsleistungen in eine einheitliche Rechnung eingehen. Die sozialistische Gesellschaftsordnung, bei der alle Produktionsmittel in dem Eigentum der Gesamtheit stehen, die demgemäß keinen Marktverkehr und keinen Austausch von Produktivgütern und -diensten kennt, kann auch keinen Geldpreis für Güter höherer Ordnung und für die Arbeitsleistung kennen. In ihr müßte daher das Mittel der rationellen Betriebsführung, die Wirtschaftsrechnung, fehlen." Ludwig von Mises
Sozialistische Schreckensherrschaften
Je ausgeprägter der Sozialismus, desto stärker werden seine Mängel wirksam. Der voll entwickelte Sozialismus der kommunistischen Staaten konnte nur mit Terror durchgesetzt werden. Circa 100 Millionen Menschen sind im 20. Jahrhundert von den kommunistischen Regimes ermordet worden. Die große Mehrheit der Sozialisten schweigt zu diesen Verbrechen und möchte unter dieses düstere Kapitel sozialistischer Herrschaft am liebsten einen Schlußstrich ziehen. Wir dürfen nicht zulassen, daß die Opfer der kommunistischen Unterdrückung in Vergessenheit geraten. Nur durch eine lückenlose Auseinandersetzung mit der Vergangenheit können wir verhindern, daß sich derartige Verbrechen wiederholen.
Pflichtlektüre in diesem Zusammenhang ist die Dokumentation:
Es kann niemand behaupten, daß der inhumane Charakter des Sozialismus nicht schon frühzeitig erkennbar war. An Warnungen vor ihm hat es nicht gefehlt.
"Der Sozialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reaktionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, daß er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt: als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt ... er braucht die alleruntertänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staat, wie niemals etwas Gleiches existiert hat; und da er nicht einmal auf die alte religiöse Pietät gegen den Staat mehr rechnen darf, vielmehr an deren Beseitigung unwillkürlich fortwährend arbeiten muß ... so kann er sich nur auf kurze Zeiten, durch den äußersten Terrorismus, hier und da einmal auf Existenz Hoffnung machen. Deshalb bereitet er sich im stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halbgebildeten Massen das Wort 'Gerechtigkeit' wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben ... und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen." Friedrich Nietzsche
Nach dem Untergang des voll entwickelten Sozialismus versuchen die Anhänger eines Dritten Weges, eine Mischform von Kapitalismus und Sozialismus am Leben zu erhalten. Aber auch dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt. Die politische Klasse wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren gezwungen sein, den Sozialstaat Stück für Stück abzubauen. Die spätsozialistische Krise ist das Thema vieler Seiten dieser Website. Wir können uns deshalb an dieser Stelle mit der allgemeinen Feststellung begnügen, daß der Sozialismus sich als unfähig erwiesen hat, seine Versprechungen zu erfüllen. Die kostspieligen politischen Experimente der letzten 200 Jahre haben gezeigt: der Kapitalismus ist die einzig mögliche Ordnung der gesellschaftlichen Beziehungen.
"Es gibt eben keine andere Wahl als die: entweder von Eingriffen in das Spiel des Marktes abzusehen oder aber die gesamte Leitung der Produktion und der Verteilung an die Obrigkeit zu übertragen. Entweder Kapitalismus oder Sozialismus; ein Mittelding gibt es nicht." Ludwig von Mises