"One who is master of all his exercises has no aversion to measure his strength and activity with the strongest." Adam Smith
Lebensbeschreibung
Die Physiokraten
Das Werk
Zitate
Das genaue Geburtsdatum von Adam Smith ist nicht bekannt, aber wir wissen, daß er am 5. Juni 1723 in Kirkcaldy, einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste Schottlands, getauft wurde. Sein Vater war ein Zollbeamter, seine Mutter die Tochter eines wohlhabenden Landeigentümers.
Mit 14 Jahren, dem damals üblichen Alter für den Eintritt in eine Universität, begann er sein Studium an der University of Glasgow, wo vor allem der Moralphilosoph Francis Hutcheson sein Lehrer werden sollte. Glasgow war zu jener Zeit eine Stadt von 25.000 Einwohnern, die durch den Handel mit Übersee, insbesonders den amerikanischen Kolonien, einen großen Aufschwung erfahren hatte. Die Stadt bot dem jungen und später dem reifen Smith viel Anschauungsmaterial über die Wirkunsweise des Marktes und die Dynamik einer bürgerlichen Gesellschaft.
Im Jahr 1740 machte der 17-jährige Smith seinen Hochschulabschluß so gut, daß er ein Stipendium für ein weiterführendes Studium gewann. Er entschied sich für Oxford, wo er sich am Balliol College einschrieb. Verglichen mit der Universität Glasgow, dem Zentrum der schottischen Aufklärung, war Oxford für Smith wenig anregend. Er verbrachte dort 6 Jahre, um klassische und zeitgenössische Philosophie zu studieren.
Da Smith Universitätsdozent werden wollte, mußte er sich der damaligen Qualifikationsprozedur für dieses Amt unterziehen, die darin bestand, öffentliche Vorlesungen zu Themen des beanspruchten Fachgebietes zu halten. Dem entsprechend hielt er von 1748 bis 1751 in Edinburgh Vorlesungen, die von Rhetorik, Geschichte und Ethik bis zu Ökonomie und Verteidigungspolitik einen weiten Bereich des damaligen Wissens abdeckten. Während dieser Zeit lernte er den schottischen Philosophen und Historiker David Hume kennen, mit dem er bis zu dessen Tod im Jahr 1776 befreundet blieb.
Smith wurde 1751 zum Professor für Logik an der Universität Glasgow ernannt. Ein Jahr später wechselte er auf die besser bezahlten Stelle eines Professors für Moralphilosophie, wozu damals Theologie, Ethik, Jurisprudenz und politische Ökonomie gehörten.
Smith unterrichtete täglich, außer Sonntags, von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr und dreimal die Woche von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Die Hörerschaft dieser Vorlesungen umfaßte bis zu 90 Studenten, alle 14 bis 16 Jahre alt. Die Unterrichtssprache war üblicherweise Latein. In Glasgow brach Francis Hutcheson als erster mit dieser Tradition. Auch Smith benutzte Englisch als Unterrichtssprache. Seine Vorlesungen werden als intellektuell sehr anspruchsvoll beschrieben. Der Begriff "Eliteuniversität" bekommt eine neue Bedeutung, wenn man das Alter der Studenten in Beziehung setzt zum Niveau der Ausbildung.
Einer der Studenten von Smith, der später als Schriftsteller berühmt gewordene James Boswell, urteilte über den Hochschullehrer Smith so: "Mr. Smith's sentiments are striking, profound and beautiful. He has nothing of that stiffness and pedantry which is too often found in professors."
Smith war Mitglied in mehreren Diskussionsclubs und intellektuellen Zirkeln. Einer davon war der vom Kolonialwaren-Großhändler Andrew Cochrane gegründete Political Economy Club, in dem Smith von den dort organisierten Kaufleuten detaillierte Informationen über Handel und Geschäftsleben erhielt, die später in seine Werke einflossen und für deren hohen Realitätsgehalt sorgten.
Im Jahr 1759 veröffentlichte Smith sein philosophisches Werk The Theory of Moral Sentiments (Theorie der ethischen Gefühle), das ihm schnell große Anerkennung brachte. Dadurch wurde Charles Townshend, der damals als Chancellor of the Exchequer für die Staatsfinanzen zuständig war, auf Smith aufmerksam. Townshend, der gerade geheiratet hatte, suchte für seinen Stiefsohn Henry Scott, den Herzog von Buccleuch, einen Privaterzieher. Nachdem David Hume seinen Freund Smith für diese Stelle empfohlen hatte, machte Townshend dem zögernden Smith ein lukratives Angebot, das dieser schließlich annahm.
Smith gab daher 1763 seine Professorenamt in Glasgow auf und reiste im folgenden Jahr mit dem jungen Herzog nach Frankreich, wo sich beide vor allem in Toulouse aufhielten. Dort begann Smith mit der Arbeit an seinem Hauptwerk The Wealth of Nations. Tutor und Zögling fuhren auch nach Genf, wo sie Voltaire besuchten, den Smith sehr schätzte. In Paris trafen sie David Hume, der damals Sekretär an der britischen Botschaft war. Durch ihn lernten sie führende Vertretern der französischen Aufklärung kennen, darunter insbesonders François Quesnay und Jacques Turgot, die Smith stark beeinflußten.
Der Aufenthalt in Frankreich fand nach 18 Monaten ein jähes Ende, als der jüngere Bruder des Herzogs, der sich bereits in Toulouse zu ihnen gesellt hatte, plötzlich krank wurde und starb. Smith kehrte mit seinem Schüler nach England zurück, wo er bis zum Frühling 1767 für Lord Townshend arbeitete. In dieser Zeit wurde er in die Royal Society aufgenommen.
Ende 1767 kehrte Smith in seinen Geburtsort Kirkcaldy zurück, wo er die nächsten 6 Jahre damit verbrachte, sein neues Buch zu diktieren und zu überarbeiten. Anschließend hielt er sich drei Jahre in London auf, wo er im British Museum ökonomische Statistiken und andere Quellen studierte, um seinem Werk eine sichere empirische Grundlage zu geben. An Inquiry into the nature and causes of the Wealth of Nations erschien am 9. März 1776 in London.
Smith wurde 1779 zum Kontrolleur der Zollverwaltung in Edinburgh ernannt. Er starb am 17. Juli 1790 in dieser Stadt. Seinem Wunsch entsprechend haben seine Testamentsvollstrecker nahezu alle privaten Aufzeichnungen des Verstorbenen vernichtet. Wir wissen deshalb nur sehr wenig über den Menschen Smith außerhalb seiner beruflichen Karriere. Bekannt ist nur, daß er im Laufe seines Lebens eine Privatbibliothek von 3000 Bänden aufbaute, daß er im persönlichen Umgang höflich und hilfsbereit aber auch oft zerstreut bis geistesabwesend war, und daß er ehelos blieb.
Smith war ein außergewöhnlicher Mann, der aber auch menschliche Schwächen hatte.
"Smith was loyal to his friends. He was benign, pleasant, and generous to many people. But he was also eccentric, jealous, calculating, a trifle obsequious, and willing to resort to manipulation [he manipulated the establishment for his own advancement]." Salim Rashid
Adam Smith baute seine Lehre auf den Erkenntnissen einer Gruppe französischer Reformer auf, die sich selbst les économistes nannten, die wir aber heute als Physiokraten bezeichnen. Der bedeutendste Vertreter dieser Denkschule war François Quesnay (1694-1774), der eine außergewöhnliche berufliche Karriere aufzuweisen hatte. Quesney studierte in Paris Chirurgie, promovierte im Jahr 1744 zum Doktor der Medizin und wurde bald darauf zum Leibarzt von Ludwig XV. ernannt. Quesnay interessierte sich sehr für ökonomische Fragen. Er schrieb 1756 und 1757 für die Encyclopédie von Denis Diderot einige wirtschaftswissenschaftliche Artikel. In seinem Hauptwerk Tableau Économique von 1758 entwarf Quesnay das erste Modell eines Wirtschaftskreislaufes.
Wirtschaftspolitisch war Quesnay ein entschiedener Gegner des Merkantilismus, der damals vorherrschenden Wirtschaftslehre, die im Interesse der absolutistischen Herrscher für Zollschranken, Handelsmonopole, Zulassungsbeschränkungen und viele andere staatliche Interventionen eintrat. Quesnay forderte die Befreiung der Wirtschaft von jeder staatlichen Einmischung. Das freiheitliche Laissez-faire-Prinzip wurde erstmals von ihm formuliert.
Weitere Physiokraten waren Pierre Samuel du Pont de Nemours sowie Victor Riqueti und der Marquis de Mirabeau. Politischen Einfluß erreichten die Physiokraten mit Jacques Turgot (1727-1781), der 1774 französischer Finanzminister wurde. Er senkte sofort die staatlichen Ausgaben und erreichte dadurch einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Zu seinen Leistungen gehört auch die Abschaffung der mittelalterlichen Zünfte und die Aufhebung aller Beschränkungen des Getreidehandels.
Turgot wollte das Steuersystem grundlegend reformieren. Für ihn, wie für alle Physiokraten, war Grund und Boden die einzige Quelle des Volkseinkommens, daher sollten nur landwirtschaftliche Produkte besteuert werden. Abgesehen von dieser Fehleinschätzung war Turgot ein hervorragender Ökonom. In seinem Hauptwerk Réflexions sur la formation et la distribution des richesses (Betrachtungen über die Bildung und Verteilung des Reichtums) von 1766 zeigt er ein tiefgehendes Verständnis der Volkswirtschaft.
"His lucid work offers a brilliant understanding of time preference, capital and interest rates, and the role of the capitalist-entrepreneur in a competitive economy. He even described the law of diminishing returns, later popularized by Malthus and Ricardo." Mark Skousen
Die von Turgot 1776 vorgelegten sechs Edikte waren sehr freiheitlich orientiert. Danach sollten die staatlichen Frondienste abgeschafft, die Handelsmonopole aufgelöst und der Adel besteuert werden. Dieses Reformprogramm konnte jedoch nicht gegen den heftigen Widerstand politischer Interessensgruppen durchgesetzt werden. Turgot wurde zum Rücktritt gezwungen. Danach hatten die Physiokraten keine Möglichkeit mehr, ihre freiheitlichen Vorstellungen in die Politik einzubringen.
Während seiner Regierungszeit wurde Turgot maßgeblich unterstützt von dem Ökonomen und Philosophen Etienne Bonnot de Condillac (1714-1780), der ebenfalls ein Anhänger des Freihandels war. Condillac hatte mit seinen ökonomischen Arbeiten einen erheblichen Einfluß auf Smith.
Adam Smith hat immer anerkannt, daß er den französischen Physiokraten das Kernstück seiner Lehre, nämlich das Laissez-faire-Prinzip, verdankt. Smith wollte The Wealth of Nations seinem Vorläufer Quesnay widmen, was nur deshalb nicht geschah, weil dieser vor der Publikation des Werkes starb.
Der Moralphilosoph Smith gründet seine ökonomischen Empfehlungen auf psychologischen Einsichten, die bereits Thomas Hobbes (1588-1679) formuliert hatte. Hobbes sah die menschliche Natur durch egoistische Triebe bestimmt, die unkontrolliert zu einem Kampf aller gegen alle führen müßten. Homo homini lupus (der Mensch ist des Menschen Wolf) heißt es bei Hobbes. Daraus zog er den Schluß, daß nur ein diktatorischer Staat die Selbstzerfleischung der Menschen verhindern könne.
Auch Smith erkannte, daß die Menschen außerhalb der Familie und ihres engsten Bekanntenkreises von eigensüchtigen Interessen geleitet werden. Im Gegensatz zu Hobbes war er aber nicht der Meinung, daß ein starker Staat die egoistischen Motive kontrollieren und zurückdrängen soll. Diese Aufgabe wäre sogar für einen totalitären Staat unlösbar, ganz abgesehen davon, daß auch die Inhaber der Staatsgewalt egoistische Motive haben.
Smith entwickelte ein Gesellschaftsmodell, das nicht die menschliche Natur bekämpft oder deren Änderung zur Voraussetzung hat. Auf der Suche nach einem Weg, wie man von private vices zu public benefits kommen könnte, deutet Smith in der Theory of Moral Sentiments bereits seine Grunderkenntnis an. Dort heißt es, "[that self-seeking men are often] led by an invisible hand ... without knowing it, without intending it, [to] advance the interest of the society."
Smith erkannte, daß selbstsüchtige Motive in einer freien Gesellschaft, in der ein Rechtsstaat gegen Betrug und Gewalt einschreitet, keineswegs schädlich sind, sondern die wichtigsten Triebkräfte für Fortschritt und Wohlstand darstellen. Wenn alle Interaktionen auf Freiwilligkeit beruhen, sorgt das Eigeninteresse der Wirtschaftssubjekte dafür, daß das Wohl aller gefördert wird.
In The Wealth of Nations entwickelte Smith das Modell einer fehlertoleranten und selbstregulierenden Gesellschaft, in der Eigennutz zu Gemeinnutz führt. Alle Beziehungen der Menschen zueinander sollen auf Freiwilligkeit beruhen. Das führt bei dem gegebenen selbstsüchtigen Verhalten der Individuen dazu, daß nur jene Vereinbarungen zustande kommen, die für alle Beteiligten von Vorteil sind.
In einer freien Wirtschaft entwickelt sich spontan ein Wettbewerb aller Marktteilnehmer, der dafür sorgt, daß alle Konkurrenten zu Höchstleistungen angespornt werden. Die einzige Aufgabe des Staates besteht darin, durch ein unparteiisches Rechtswesen sicherzustellen, daß dieser Wettbewerb unter Regeln stattfindet, die für alle gleich sind.
Im Wettbewerb werden alle denkbaren Kombinationen von Produktionsfaktoren getestet. Nur die produktivsten Betriebe überleben den Konkurrenzkampf. Es bildet sich eine Hierarchie heraus, in der jedermann nach seiner Leistungsfähigkeit arbeitet. Diese Arbeitsteilung ist die wesentliche Voraussetzung für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Die Wettbewerbswirtschaft verändert sich ständig, neue Produkte und Betriebe entstehen, alte Verfahren und Unternehmen gehen unter. Dadurch findet eine strenge Leistungsauslese unter den Produzenten statt, die den Verbrauchern zugute kommt.
In seiner Ökonomie bricht Smith völlig mit dem bis dahin herrschenden Merkantilismus, der angenommen hatte, daß der Reichtum eines Landes aus dem Gold- und Silbervorrat des jeweiligen Fürsten bestehe. Nach Smith sind es die Produktivkräfte eines Landes, die seinen Reichtum ausmachen. Sie bestehen nicht nur aus Grund und Boden, wie die Physiokraten angenommen hatten, sondern auch aus Kapital und Arbeit. Diese drei Produktionsfaktoren beziehen ihr Einkommen, nämlich Grundrente, Zins und Lohn, gemäß ihrer Produktivität im Produktionsprozeß. Jeder Eingriff des Staates in die Wirtschaft wäre nicht nur ungerecht, sondern auch wohlstandsmindernd.
Smith forderte eine radikale Abkehr von der damaligen merkantilistischen Außenhandelspolitik, die Exporte gefördert und Importe durch Zölle und Quoten behindert hatte. In seinem Werk begründet Smith ausführlich, warum der Freihandel im Interesse aller Beteiligten ist.
Die Machthaber der damaligen Zeit bevorzugten bestimmte Gruppen durch staatlich gewährte Monopole und Privilegien. Smith kritisierte hingegen jede Wettbewerbsbeschränkung. Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft schaffen eine politisierte Gesellschaft, die auf Betrug beruht und zur Armut verurteilt ist. Der Staat muß sich auf das Rechtswesen und die Gewährleistung von Sicherheit beschränken.
Insgesamt gelingt Smith der Nachweis, daß eine freie Gesellschaft nicht den "neuen Menschen" der Sozialisten benötigt, sondern mit den realen, fehlerbehafteten Menschen bessere Ergebnisse erzielt, als jede andere Gesellschaftsordnung. Mit seinem epochalen Werk The Wealth of Nations wurde Adam Smith nicht nur zum Begründer der klassischen Ökonomie, sondern auch des klassischen Liberalismus.
"Adam Smith's key insight was that both parties to an exchange can benefit and that, so long as cooperation is strictly voluntary, no exchange will take place unless both parties do benefit. No external force, no coercion, no violation of freedom is necessary to produce cooperation among individuals all of whom can benefit ... Adam Smith's flash of genius was his recognition that the prices that emerged from voluntary transactions between buyers and sellers - for short, in a free market - could coordinate the activity of millions of people, each seeking his own interest, in such a way as to make everyone better off. It was a startling idea then, and it remains one today, that economic order can emerge as the unintended consequence of the actions of many people, each seeking his own interest." Milton Friedman
Eine Definition des Minimalstaates:
"Little else is requisite to carry a State to the highest degree of opulence from the lowest barbarism, but peace, easy taxes, and a tolerable administration of justice; all the rest being brought about by the natural course of things."
Kapital und Kapitalismus:
"In the midst of all the exactions of government, capital has been silently and gradually accumulated by the private frugality and good conduct of individuals, by their universal, continual, and uninterrupted effort to better their own condition. It is this effort, protected by law and allowed by liberty to exert itself in the manner that is most advantageous, which has maintained the progress of England towards opulence and improvement."
Smith, der Verfechter des freien Unternehmertums, zögerte nicht, alle jene Unternehmer zu kritisieren, die mit dem Staat oder untereinander paktieren, um den Wettbewerb einzuschränken. Gleichzeitig sprach sich Smith gegen jede Form von Antimonopol-Gesetzgebung aus:
"People of the same trade seldom meet together, even for merriment and diversion, but the conversation ends in a conspiracy against the public, or in some contrivance to raise prices. It is impossible indeed to prevent such meetings, by any law which either could be executed, or would be consistent with liberty and justice. But though the law cannot hinder people of the same trade from sometimes assembling together, it ought to do nothing to facilitate such assemblies; much less to render them necessary."
"... the monopolizing spirit of merchants and manufacturers, who neither are, nor ought to be, the rulers of mankind."
"To widen the market and to narrow the competition is always the interest of the dealers."
Wettbewerb ist unentbehrlich:
"... where competition is free, the rivalship of competitors, who are all endeavouring to justle one another out of employment, obliges every man to endeavour to execute his work with a certain degree of exactness ... Rivalship and emulation render excellency, even in mean professions, an object of ambition, and frequently occasion the very greatest exertions."
Er scheint wenig von Politikern gehalten zu haben:
"... that insidious and crafty animal, vulgarly called a statesman or politician."
"Men desire to have some share of the management of public affairs chiefly on account of the importance which it gives them."
"A true party-man hates and despises candour."
Politiker und Staatsfinanzen:
"There is no art which one government sooner learns of another, than that of draining money from the pockets of the people."
"It is the highest impertinence and presumption ... in kings and ministers, to pretend to watch over the economy of private people, and to restrain their expense, either by sumptuary laws, or by prohibiting the importation of foreign luxuries. They are themselves, always, and without any exception, the greatest spendthrifts in the society. Let them look well after their own expense, and they may safely trust private people with theirs. If their own extravagance does not ruin the state, that of their subjects never will."
Gegen die staatliche Festlegung von Preisen. So sprach er sich z. B. gegen jede Form der staatlichen Getreidebewirtschaftung aus, auch in Zeiten von Getreideknappheit.
"It is scarce possible, even by the violence of law, to establish ... an extensive monopoly with regard to corn."
"[In Europe] a famine has never arisen from any other cause but the violence of government attempting by improper means, to remedy the inconveniences of a dearth."
"The unlimited, unrestrained freedom of the corn trade, as it is the only effectual preventitive of the miseries of a famine, so it is the best palliative of the inconveniences of a dearth."
Forderung nach minimaler Bürokratie:
"The whole, or almost the whole public revenue, is in most countries employed in maintaining unproductive hands. Such are the people who compose a numerous and splendid court, a great ecclesiastical establishment, great fleets and armies ... Such people, as they themselves produce nothing, are all maintained by the produce of other men's labour ... Those unproductive hands ... may consume so great a share of their whole revenue ... that all the frugality and good conduct of individuals may not be able to compensate the waste and degradation of produce occasioned by this violent and forced encroachment."
Kritik an Eingriffen des Staates in die Wirtschaft:
"The statesman who should attempt to direct private people in what manner they ought to employ their capitals, would not only load himself with a most unnecessary attention, but assume an authority which could safely be trusted, not only to no single person, but to no council or senate whatever, and which would nowhere be so dangerous as in the hands of a man who had folly and presumption enough to fancy himself fit to exercise it."
Keine staatlichen Interventionen in den Arbeitsmarkt:
"To judge whether a workman is fit to be employed, may surely be trusted to the discretion of the employers whose interest it so much concerns. The affected anxiety of the lawgiver lest they should employ an improper person, is evidently as impertinent as it is oppressive."
Gegen staatlich garantierte Mindestlöhne:
"Whenever the law has attempted to regulate the wages of workmen, it has always been rather to lower them than to raise them."
Beschreibung der merkantilistischen Außenhandelspolitik, die auch heute noch weit verbreitet ist:
"The encouragement of exportation, and the discouragement of importation, are the two great engines by which the mercantilist system proposes to enrich every country."
Privatisierung steigert Produktivität:
"When the crown lands had become private property, they would, in the course of a few years, become well-improved and well-cultivated."
Eigeninteresse als Fortschrittsmotor:
"The natural effort of every individual to better his own condition is so powerful that it is alone, and without any assistance, not only capable of carrying on the society to wealth and prosperity, but of surmounting a hundred impertinent obstructions with which the folly of human laws too often encumbers its operations."
Die Moral des Marktes:
"It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker, that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. We address ourselves not to their humanity but to their self-love, and never talk to them of our own necessities but of their advantages."
"I have never known much good done by those who affected to trade for the public good. It is an affectation, indeed, not very common among merchants, and very few words need be employed in dissuading them from it."
Im freien Markt vom Eigennutz zum Gemeinnutz:
"... every individual ... neither intends to promote the public interest, nor knows how much he is promoting it ... he intends only his own gain, and he is in this ... led by an invisible hand to promote an end which was no part of his intention. Nor is it always the worse for the society that it was no part of it. By pursuing his own interest, he frequently promotes that of the society more effectually than when he really intends to promote it."
Die erzieherische Wirkung des Marktes:
"The real and effectual discipline which is exercised over a workman is ... that of his customers. It is the fear of losing their employment which restrains his frauds and corrects his negligence."
Beschreibung einer freiheitlichen Gesellschaft:
"Every man, as long as he does not violate the laws of justice, is left perfectly free to pursue his own interest his own way, and to bring both his industry and capital into competition with those of any other man, or order of man. The sovereign is completely discharged from a duty, in the attempting to perform which he must always be exposed to innumerable delusions, and for the proper performance of which no human wisdom or knowledge could ever be sufficient."